Alex in Brüssel

Saturday, December 16, 2006

Die Weihnachtszeit

Die letzte Woche:

Donnerstag - Mittagmeditation mit Sandra

Abends: vegetarisch Essen mit einer Gruppe von 12 Personen

Nachts: weggehen in The Flat (Bar mit Zimmern wie in einer Wohnung:
Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad,...)


Freitag - ab 2: Firmenfeier in Gent (Weihnachtsmarkt, Design Museum,
Essen im Pakhuis, Weihnachtsmarkt)

Nächste Woche ist meine letzte Woche, hoffe sie wird nicht so stressig werden. Hab noch einiges vor, wie einkaufen zu gehen, noch einmal auf den Weihnachtsmarkt, zu einem Praktikantentreffen,...

Ab Freitag (22.12.) bin ich dann daheim, aber auch nur bis zum 26.12., da ich dann nach Marburg fahre bis 2.1. Richtig beobachtet... Silvester bin ich also nicht in Österreich (zum 1. Mal im "Ausland"!) Und ab 11.1. bin ich dann den ganzen Jänner lang in Köln bei Matze. Wenn jemand also Lust auf ein Treffen hat: bitte Termin geben lassen ;) Scherzal, freu mich schon auf euch alle daheim und hoffe, dass ich einige sehr bald wieder sehe.

In diesem Sinne schließe ich meinen Brüssel-Blog und verweise hier schon auf meinen Amerika-Blog in dem dann Erlebnisse von meinem nächsten Auslandsaufenthalt zu finden sein werden:
Blog Amerika
(alexinamerika.blogspot.com)

Tuesday, December 05, 2006

Die versprochenen Fotos

Einige Impressionen vom Weihnachtsmarkt:

ein interesssantes Karussel

der Weihnachtsmarkt von ganz oben

ja, so kommt man ganz rauf...

und wir wagen das auch jetzt gleich

DIE Konferenz

Fast hätte ich vergessen von UNSERER Konferenz am 30. November zu berichten. Regina hat ja schon seit ihrer Ankunft in Brüssel darauf hingearbeitet (gehört zu ihrem Aufgabenbereich und sie schreibt auch die Diplomarbeit darüber) und ich hab ihr dabei unter die Arme geholfen.
Das Thema war Multilingualismus, also Sprachen, Sprachen und noch mehr Sprachen. Leute aus den verschiedensten Regionen haben ihre Initiativen zu diesem Thema vorgestellt und über die Wichtigkeit von 'Sprachenlernen' gesprochen. Unter folgendem Link gibt es sogar einen Bericht über die Konferenz (Live&On Demand anklicken, danach Sonntag, 3.12. und dann 'Sprachoffensive in Brüssel' auswählen), der auf "Niederösterreich heute" gelaufen ist.

Monday, December 04, 2006

Lustiges (verregnetes) Wochenende mit den Eltern

Dieses Wochenende... Matze ist am Freitag angekommen, dann waren wir mit Regina im neuen Bond (sehr gut) und noch was trinken, gegen 12 sind meine Eltern angekommen.
Am Samstag waren wir ein wenig shoppen und am Weihnachtsmarkt im Jubelpark. Am Abend waren wir schön essen und Papa hat endlich seine Muscheln bekommen (auf die er seit seinem letzten Brüsselbesuch warten musste). Zum Tagesabschluss sind wir noch einmal auf den Grand Place gegangen, wo wir mit einer Lichtshow überrascht wurden. Auf dem Platz war ein riesiger Weihnachtsbaum, eine 'lebensgroße' Grippe mit echten Schafen drin und jede Menge Projektionen, Scheinwerfer, Rentiere, die an die Häuser gestrahlt wurden und Seifenblasen, die angestrahlt wurden und sich an den Hausfronten widergespiegelt haben. Wirklich sehr nett.
Das Wetter am Sonntag war sehr schlecht, deshalb sind wir gleich nach einem ausgiebigen Frühstück in einer nahen Brasserie wieder zurück in die Wohnung gegangen, wo wir dann fast 3 Stunden lang Bauernschnapsen gespielt haben (Mama und ich haben die Männer haushoch besiegt). Nachdem der Regen dann endlich aufgehört hat, waren wir auf dem großen Weihnachtsmarkt, der sich durch die Stadt zieht, haben Crepes und Mäuse gegessen, Glühwein getrunken, sind mit einem Riesenrad gefahren und haben 'ein Monster' bestaunt. Für Mama und Papa gab es Estnische Suppe und Eintopf, Matze bevorzugte was er kennt - Thüringer Bratwurst.
Heute waren die Eltern dann noch beim Atomium und ich habe sie dann noch zu ihrem Bus gebracht. War ein schönes Wochenende und ich glaub wir sind alle schon ein bisschen in Weihnachtsstimmung gekommen (und in Schnapsstimmung - auf Karten bezogen).
Fotos folgen...

Friday, November 24, 2006

Fotos und Warnung

Neue Fotos gibt es (auch vom letzten Wochenende) und dann möchte ich noch eine Warnung aussprechen. Bei den vier letzten Posts hatte ich keine Kommentare drin und ich hab mir schon gedacht, dass da gar keiner mehr liest, aber da ich ja weiß, dass zu mindest ein paar von euch fleißige Leser meiner Homepage sind, möcht ich euch dazu ermuntern, mir doch wieder mal ein Kommentar zu hinterlassen, damit ich auch weiß, dass sich das ganze 'Fotos-online-stellen' und Geschreibe überhaupt lohnt.
Dankeschön und mit Vorfreude auf ganz viele Kommentare ;) verbleibe ich,
la alex

Thursday, November 23, 2006

Besuch von Melly

Letztes Wochenende hatte ich Besuch von Melly:

Matze wollte auch am Freitag kommen, allerdings ist er dann plötzlich am Donnerstag in meinem Büro gesessen und hat mich überrascht. Nach einem Nachtschnitt (Film schneiden im Praktikum, der in der Früh fertig sein musste) ist er fast direkt in den Zug nach Brüssel gestiegen und hat dann den ganzen Tag Reiseführer gespielt. Mittlerweile kennt er sich in Brüssel ja fast schon besser aus als ich ;)


Abends war ich dann auf einem Small-Talk-Seminar mit Regina und Sandra aus dem Büro und Matze und Melly haben sich die Zeit mit Schifferl-Versenken vertrieben. Am Freitag waren die beiden dann beim Atomium und ich habe sie nach der Arbeit beim Sacre Coeur getroffen. Dann waren wir noch in der Einkaufsstraße, haben gegessen und waren im Kino. Natürlich haben auch die typischen Essenstraditionen wie Pommes, Waffeln und Crepes nicht gefehlt.

Samstag sind wir dann alle gemeinsam ins Ausland - nach Holland, genauer gesagt Maastricht - gefahren. Dort gab es die World Press Photo Ausstellung (gratis!) zu sehen. War ganz gut und interessant. Dann sind wir noch durch die Stadt gezogen auf der Suche nach Wärme und haben diese unter anderem in folgendem Shop gefunden (ganz genau schauen, wer sich da versteckt):

Ja, am Sonntag haben wir dann noch gemütlich gefrühstückt (zu Mittag) und dann war es das auch schon wieder mit dem schönen Wochenende.

Der Einbruch

Das war eine Aufregung. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde im Büro bei uns eingebrochen. Die Diebe sind mitten in der Nacht über das Dach unseres Hauses (wir sind im 6. Stock und somit die obersten) eingestiegen, haben unsere Glastüre in tausende Stücke geschlagen, die Tür zu jedem Büro aufgebrochen und Laptops, den Beamer, die Digitalkamera und Bargeld mitgehen lassen. Von unserem Stockwerk aus haben sie sich dann nach unten 'gekämpft' und sind erst im 2. Stock durch die dortige Alarmanlage aufgehalten worden. Die Polizei war dann in der Nacht noch mit Hunden da und tagsüber mit silberfarbenem Pudern und Pinselchen, um Fingerabdrücke zu finden, wobei sie aber glaub ich nicht sehr erfolgreich waren und die silberne Farbe zurückgelassen haben. In unserem Büro, also bei Regina und mir, ist nichts weggekommen, da wir eigentlich nie Dinge im Büro lassen.
Die Einbrecher wurden natürlich (noch) nicht gefasst und ich weiß nicht, wie viel die Brüsseler Polizei daran setzen wird, um das zu ändern. Schlussendlich: viel Aufregung und Formulare ausfüllen, einige Unannehmlichkeiten, aber die Versicherung wird das schon übernehmen.

Tuesday, November 14, 2006

1,2,3,... Flug gebucht

Jetzt nimmt meine große Reise schon Gestalt an.

19. Februar: Wien --> Montreal
Dann wird einmal Montreal angeschaut, danach muss ich mich irgendwie auf den Weg nach Toronto machen, vielleicht mit Zwischenstopp in Ottawa.
2 Monate Praktikum mit Wochenendausflügen stehen dann an. Ende April werde ich dann mit noch festzulegenden Verkehrsmitteln über Boston und N.Y. nach Washington begeben.

21. Mai: Washington --> Miami
In Miami werde ich dann vier Tage land das Florida-Strand-Locker-Leben-Baywatch-Feeling genießen.

25. Mai: Miami --> San Francisco
In der Stadt der unzähligen Hügel und der großen roten Brücke werde ich es sicher ein paar Tage aushalten und dann irgendwie mit Auto oder Bus bis nach L.A. runter gurken, mit einigen Zwischenstopps und Umwegen natürlich.

12. Juni: L.A. --> San Jose
Ramba Zamba. Zufällig hat mein Flug nach Südamerika einen Zwischenstopp in San Jose (Costa Rica) und diese Gelegenheit habe ich genutzt, um den Zwischenstopp statt 2 Stunden auf 4 Tage zu verlängern und mir dieses Land auch noch im Schnelldurchlauf zu geben.

16. Juni: San Jose --> Quito
Finally in Südamerika. Aber planlos, vermutlich werde ich mit einer Rundreise starten und dann möglicherweise noch die Galapagos Inseln besuchen. Sonst ist nicht viel geplant, Eindrücke sammeln, Natur, Kultur, Leute,... und versuchen nicht ausgeraubt zu werden.
Knappe zwei Monate soll dieses Abenteuer dauern bis ich am 13. August dann sicher ins traute Österreich zurückkomme.

Jegliche Kommentare und Tipps sind herzlich willkommen.

Sunday, November 12, 2006

Erzählungen

... wie versprochen die Erzählungen zu den Vorankündigungen.


Ich war also mit Regina im Rathaus, dort war eine Veranstaltung des Baskenlandes und wie es dort aussah, sieht man im folgenden Bild:


Danach war noch eine Tanzveranstaltung im Bozar (ähnlich dem Festspielhaus in St. Pölten) mit darauf folgender Aufführung einer Opernsängerin. Der Tanz war ja ganz super, aber ob ich Opernsängerinnen mag, ist mir nicht ganz klar.

Tja und die Köln Wochenenden.... (richtig gehört: -n), ich war nämlich dieses und letztes Wochenende in Köln. Letztes Wochenende waren wir wieder bei einem Spiel-Abend und am Samstag war zufällig "Lange Nacht der Museen", was wir natürlich genutzt haben, um uns intellektuell fortzubilden. Ähem... naja, eigentlich waren wir im Schokoladenmuseum (-->Fotos), in zwei Kunst- bzw. Designschulen, sind mit der Gondel über den Rhein gefahren (und nicht stecken geblieben wie Leute 2 Stunden vor uns, auf Grund des großen Stromausfalls) und im Fernwärme-Kanal unter dem Rhein durchspaziert. Zusatzbemerkung: Da ich keine Mitfahrgelegenheit nach Brüssel bekommen hab, musste ich Zug fahren, allerdings waren die billigen Tickets für die 2. Klasse schon weg und daher bin ich 1. Klasse gefahren. Zuerst dachte ich ja: was bringt mir das, außer ein bißchen mehr Platz und die Antwort sieht folgendermaßen aus:

... ein Frühstück wie im Flugzeug.

Dieses Wochenende war ja 11.11. und Köln ist ja bekannt für die „Karneval-Narren“. Wir waren in der Stadt, haben es aber vermieden uns an Treffpunkten für Verrückte aufzuhalten. In der Stadt waren unglaublich viele Leute verkleidet (oft sehr schlechte Verkleidungen) und noch mehr Leute betrunken (ja, auch schon am Nachmittag).

Monday, October 30, 2006

Alles und nichts, dies und jenes

Zuerst einmal: Nachtrag von meiner ersten Brüssel-Woche mit Isa durch Bilder, die mir Isa geschickt hat.

Dann zum Wochenende:
Hatte wieder Besuch von Matze und wir waren am Samstag in Antwerpen. Dort waren wir ein wenig shoppen und haben uns die Snow City angesehen. Das ist ein Event, das von der Österreich-Werbung in Kooperation mit den Schweizern ins Leben gerufen wurde und bei dem verschiedene Regionen Stände haben und so zu sagen den Winter nach Belgien bringen. Es gab Fondue, Wein und Kaiserschmarrn

Außerdem einige Spielchen wie Bogenschießen auf eine Wand, auf der der Sohn von Wilhelm Tell aufgezeichnet war mit seinem Apfel auf dem Kopf als Loch. Ich will ja hier nicht prahlen, aber ich hab beim 1. Mal!!! gleich das Loch getroffen, ich weiß nicht, ob das sonst noch wer geschafft hat. Ein paar kleine Burschen haben es angeblich bei einem der drei Versuche geschafft, ein paar große jedoch nicht mal beim 4. Mal (ich will keine Namen nennen...).

Dafür gab es für diese einen Trost, nämlich Gasluftballons, allerdings wurden diese etwas zweckentfremdet... (man kann sich's glaub ich denken)


Am Sonntag waren wir dann im Stadtteil Marollen auf einem Flohmarkt (ich weiß warum ich Flohmärkte nicht mag, sehr eigenartig die Sache) und danach sind wir noch durch die Stadt zu einem netten Kaffeehaus geschlendert.

Dann die harte Arbeitswoche...
unsere Chefinnen und Corinne (Assistentin/Sekretärin) waren diese Woche nicht da und daher mussten Regina und ich den "Laden" alleine schmeißen. Hat aber ganz gut geklappt. Im Moment übernehme ich teilweise die Arbeiten von Sandra, da sie in NÖ ist und daher schreibe ich die Presseberichte ans Land und informiere sie über die aktuellen Ereignisse. Ist schon ganz spannend, wenn man direkt mitbekommt, was so passiert und am Abend auf orf.at liest, worüber man am Nachmittag geschrieben hat.

Dienstag abends waren Regina und ich im Kino und haben uns "Der Teufel trägt Prada" angesehen, schöner seichter Film, der mich schon mal auf meine USA-Reise einstimmen hat lassen. Freu mich schon riesig auf N.Y. Gab oft Luftaufnahmen und jedes Mal bin ich zusammengezuckt... (zur Erklärung: nach meinem Praktikum in Toronto habe ich vor, noch 6 Wochen lang in den USA und danach noch 2 Monate in S-Amerika herum zu reisen).
Nach dem Film sind wir dann wieder zu unserer Stammtisch-Mama Lisi (siehe Bild, die Frau mit dem Essen) gegangen, um Kaiserschmarrnessen zu essen (ja, sie ist am Samstag von dem Koch inspiriert worden).


Mittwochs waren ich dann abends Essen bei Katharina, dem Mädl mit dem ich das letzte Mal zum Matze nach Köln gefahren bin. Ihre Wohnung ist, wie man auf den Bildern sieht, der Wahnsinn. Ihre Hausherrin hat anscheinend wirklich Geschmack, v.a. im Bezug auf Details (Teelichter in der ganzen Wohnung, Schreibmaschine, super Lampen,...)

Hier gibt es noch einige gemischte Fotos

Kleine Vorschau auf die nächsten Tage:

Do: Rathaus, Bozar
Fr --> Köln bis Sonntag

Genaue Erzählungen folgen...

Thursday, October 26, 2006

Die Geschichte von den Eltern und dem Überraschungsgast

Letzte Woche begann eigentlich wie jede normale 'Brüsselwoche': Montag abends waren wir zuerst bei der Praktikanten-AG (Vortragsreihe für Praktikanten von Leuten aus verschiedensten EU-Bereichen) und danach im Wien-Haus bei einem Vortrag über Architektur mit anschließendem Buffet. Dienstag waren wir beim Seminar 'Work time and work-life balance', was nicht so interessant war, aber danach konnten wir uns in die Mensa des Parlaments schmuggeln und noch ordentlich essen. Am Mittwoch waren Regina und ich abends 'Das Parfüm' anschauen (gut, gut, gut) und anschließend noch bei Lisi, unserer Stammtisch-Mama, Lasagne essen. Für mich gab es extra vegetarische Lasagne.

Aber jetzt beginnt's, am Donnerstag kamen dann meine Eltern mit ihrem Überraschungsgast - meiner Cousine Liesi - an und von da an war ein volles Programm angesagt.
Am Freitag waren wir gleich im Parlament bei einer Privatführung mit Ludwig, dem Büroleiter der Parlamentsabgeordneten Schierhuber. Danach sind wir noch ein bisschen in der Stadt herumgewandert, haben uns den Königspalast,
den Place du Grand Sablon mit all seinen Schokoladengeschäften und den Kunstberg mit den Museen angesehen.

Dann ging es aber schon wieder zum Auto und ab nach Namur und Dinant in der 'belgischen Schweiz', leider war das Wetter nicht sooo gut und daher haben wir von Dinant eigentlich nur einen Tavernenaufenthalt in Erinnerung.

Abends waren wir dann wieder in Brüssel unterwegs.

Samstag war wieder voll gepackt, morgens sind wir gleich nach Brügge gefahren und haben uns dort umgesehen. Eine Bootsfahrt gehört zu einen richtigen Brügge-Besuch natürlich ebenso dazu wie eine Hochzeit (2x war ich dort und 2x hab ich eine Hochzeit miterlebt, liebt vielleicht daran dass immer Samstag war, vielleicht aber auch, dass Brügge wirklich eine kleine, liebe Stadt ist, in der man so was wie Heiraten einfach tut). Nachdem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgeklappert, ordentlich gegessen, Boot gefahren und Schokolade gekauft worden ist, ging es auf den Weg zum Meer. Zuerst waren wir in Knokke, das wir einfach nur durchfahren haben, weil es aus lauter riesigen Gebäudekomplexen besteht und sind glich weiter zum Vogelpark Zwin gefahren. Am Anfang waren wir etwas verwundert, weil alle anderen Besucher zumindest festes Schuhwerk, wenn nicht gar Gummistiefel anhatten, dann trauten wir uns aber doch hinein und haben dort die Vogelfütterung und schöne Naturlandschaften gesehen. Und natürlich gehört auch ein wenig 'Blödeln' dazu:


Der Weg hat uns die Küste entlang nach Blankenberge geführt, das wieder einstimmig abgelehnt und durchfahren wurde. Die Küste in Belgien ist nicht so spannend und die Städte entlang der Küste sind nicht wirklich so hübsch wie alle anderen. Auf dem Heimweg haben wir dann noch einen Stopp in Gent gemacht. Die Stadt ist Brügge-ähnlich mit den netten Kanälen und alten Gebäuden und wirklich auch einen Besuch wert.

Der Sonntag war dann etwas natur- und gottesnaher. Gleich in der früh waren wir im SacreCoeur und Mama und Liesi sind brav die Stiegen bis zur Kuppel hinaufgegangen, während Papa und ich die einfachere Methode wählten und den Lift nahmen. Netter Ausblick, nette Kirche und weiter zur Natur... Wir sind etwas aus der Stadt raus gefahren, nach Tervuren, wo es 7 Seen gibt und wir haben einen davon umrundet. Aber natürlich nicht, ohne Fotos zu machen:


Danach waren wir dann noch mal in Brüssel unterwegs und haben den Abend daheim ausklingen lassen. Papa ist leider nicht zu seinen Muscheln gekommen, aber sie kommen ja wieder... die Eltern nicht die Muscheln... im Dezember.

Nachdem die Eltern dann wieder abgereist sind, muss ich zugeben, dass ich fast schon Heimweh bekommen hab. Aber ich habe die Zeit alleine genutzt, um etwas mit der Diplomarbeit weiter zu kommen, die ja bis jetzt ein wenig auf der Strecke geblieben ist bei all diesen Veranstaltungen und Treffen und Reisen und ...

Noch einen schönen Nationalfeiertag euch allen!

Sunday, October 15, 2006

60 Stunden Arbeit!

Richtig gelesen, es war eine anstrengende Woche. Montags hatten wir ein Auslandsniederösterreicher-Treffen bei uns im Büro und mussten daher bis halb 11 bleiben. Dienstag und Mittwoch war dann die Donauveranstaltung, die ich mitorganisiert habe. Dienstagmittags war ein 'Walking Lunch along the Danube' und danach die hochrangig besetzte Abendveranstaltung.

v.l.n.r. LR Johanna Mikl-Leitner, Ilse, Regina, Moi, Sandra, Corinne

Am Mittwoch waren dann noch Workshops. Bei der Veranstaltung ist alles glatt gelaufen und wir haben ordentlich Lob bekommen. Die Pressemeldung zur Veranstaltung findet man übrigens unter:

http://www.noe.gv.at/presse/msg2006/2006-10-11_16-15-57.htm


Am Donnerstag hatten wir dann gleich in der Früh Tschechisch Kurs zum ersten Mal. Unsere Chefinnen wollen nämlich Tschechisch lernen und wir dürfen mitmachen. Ich muss sagen, die Sprache ist ein wenig zungenbrecherisch und ich weiß nicht, wie viel ich in 3 Monaten lernen werde, aber lustig ist es auf jeden Fall.

Später des Tages waren Regina und ich bei der Abschlussveranstaltung der OPEN DAYS (organisiert vom Ausschuss der Regionen, 3-tägiges Event mit über 100 Workshops) im Parlament. Wir durften auf den Sesseln der Abgeordneten sitzen (ich hatte Platz Nr. 440) und konnten über unsere Kopfhörer 20 verschiedenen Sprachen lauschen.

Abends waren wir dann im @7-Club, ein Afterwork-Clubbing in einem sehr ausgefallenen Lokal wie folgendes Bild bestätigen wird:

Und danach haben wir noch beim Ö-Stammtisch vorbeigeschaut (ja, wieder einmal).

Freitag war auch ganz lustig. Wir waren auf einer Party und ich hab mich abwechseln mit Chips und Schokolade voll gestopft. Mjam.

Gestern war ich dann mit Claudia und ihrer Mitbewohnerin ein bisschen spazieren, zuerst am Place du Grand Sablon, auf dem das teuerste Schokoladengeschäft ist (6€ für 100g Pralinen), welches aber eher wie ein Juwelier aussieht. Danach haben wir noch so eine Abtei und kleine nette Seen besichtigt.

Und heute hieß es: Dachl runter und Cabrio fahren. Ilse (Leiterin des NÖ Verbindungsbüros) hat Regina und mich eingeladen, mit ihr im Cabrio die Stadt unsicher zu machen.
Da waren wir zuerst in Mechelen, einer lieben Stadt, die wie im Mittelalter steckengeblieben wirkt un dann haben wir uns noch etliche, uns bisher unbekannte, Teile von Brüssel angesehen. Auf der Autobahn haben uns dann sogar zwei Männer mit ihren Sektgläsern aus einer Limousine zugeprostet . Ein wunderschöner Nachmittag und ich bin schon mal gespannt, ob sich Regina einen Sonnenbrand geholt hat (übrigens: auf ihr Cabrio-Outfit achten bei den Bildern).

Monday, October 09, 2006

WKÖ Praktikum - die (bisherigen) Details

Kurz am Rande, ein außerordentlicher Blog-Eintrag:

Habe heute mehr über mein Praktikum bei der Außenhandelsstelle der WKÖ erfahren. Es wird in Toronto (Kanada) stattfinden und zwar von März bis April. Der Typ hat mich aber total überrumpelt. Um 8.20 ruft er auf meinem österreichischen Handy an und fragt wohin ich denn will. Ich stehe an der Bushaltestelle, direkt neben der Straße, er zählt mir halt ein paar Möglichkeiten auf und ich darf wählen.

Da mein Wunschzeitraum allerdings März/April war und da nur Toronto frei war, war die Wahl nicht schwer. Im Mai/Juni hätte es dann noch N.Y., Sydney und Chicago gegeben, wovon ich Sydney sofort ausgeschlossen habe, weil ich in Australien einfach schon war (obwohl die Stadt sehr geil ist) und Chicago nicht genommen, weil das einfach nicht für mich in Frage gekommen ist, weiß nicht warum. N.Y. wäre allerdings schon mein Lieblingsziel gewesen und deshalb war ich den ganzen heutigen Tag sehr verwirrt deswegen. Aber es lässt sich nicht mehr ändern, nach Toronto wollt ich eh schon im Auslandssemester auch gehen (war unter meinen 3 Favoriten neben NZ und Sydney) und daher hoffe ich, dass es einfach cool dort wird.

Sunday, October 08, 2006

Cologne - ei wos där

Montags wollte ich mich in Sachen Sprachen weiterbilden und daher sind Regina und ich zu einem Französischkurs am Lateinamerikanischen Institut gegangen. Das Lustige daran: in dem Kurs saßen nur Südamerikaner und daher wurde in den Pausen Spanisch gesprochen, ein doppelter Lerneffekt sozusagen. Leider hat der Kurs schon vor einem Monat begonnen und wir können morgen schon nicht gehen, da wir von der Arbeit her eingeteilt sind, aber wahrscheinlich werden wir schon versuchen danach wieder hin zu gehen, damit wir zumindest irgendwann Französisch hören.

Am Mittwoch haben wir unsere "Büronachbarn" 2 Stockwerke unter uns besucht, da diese eine Veranstaltung hatten. Hab viele Häppchen und Getränke und sogar einen Schirm als "Andenken".

Etwas sehr Erfreuliches ist dann am Donnerstag passiert, als ich meine liebe Mama einfach mal so angerufen habe. Sie hatte nämlich einen Brief daheim, in dem steht, dass ich im nächsten Frühjahr (irgendwann zwischen Jänner und Juni) zwei Monate lang ein Praktikum bei einer Außenhandelsstelle der WKÖ in N-Amerika machen darf. Wo ist noch nicht fix, wann ist noch nicht fix, aber dass es so ist, das ist fix.

Das war dann eigentlich schon meine 'Brüsselwoche', da ich am Donnerstag gleich nach der Arbeit (am Freitag habe ich frei bekommen) nach Köln gedüst bin.


Übers Internet habe ich eine Mitfahrgelegenheit bei einem Mädl aus Würzburg gefunden und die hat mich direkt vor Matzes Haustür abgeliefert. Am Freitag stand ein Spiele-Abend und am Samstag Stadtbesichtigung und ein Hineinschnuppern ins Nachtleben auf dem Programm.
Und hier bin ich, gerade wieder aus Köln zurück im trauten Brüssel 'gelandet' und habe eine anstrengende Woche vor mir: eine 2-tägige Veranstaltung, die wir mitorganisieren und auch nebenbei noch etliches, also bis Donnerstag werde ich keinen Abend vor 11 daheim sein.
In diesem Sinne: gute Nacht.

Saturday, September 30, 2006

Arbeitsintensive Woche - ohne Besuch

Ja, das war eine Woche! Kurzer Überblick:

Dienstag war eine Podiumsdiskussion (schwarz-rot) in der Residenz des österreichischen Botschafters. War wirklich spannend und danach gab es noch ein nettes Buffet, welches allerdings nicht gerade auf Vegetarier ausgerichtet war.

Mittwochs habe ich mir mit Regina (zur Erinnerung: die 2. Praktikantin im NÖ VBB) das Parlament angesehen, wir haben dort den Plenarsaal inspiziert einen kleinen Vortrag bekommen, der jetzt nicht so fesselnd war. Die Gruppe, der wir uns 'angehängt' haben, hatte ein Durchschnittsalter von 65-70 und daher waren die gestellten Fragen auch nicht so prickelnd. Abends waren wir dann bei einer Ausstellung mit gutem Buffet und Wein und nachdem alle Praktikanten schon etwas angetrunken waren und den gesamten Bestand an Weißwein und Snacks aufgebraucht hatten, sind wir dann weiter zum Place du Luxemburg um dort in einer Bar noch etwas zu trinken.


Der Donnerstag: Ich habe mich zur Regina nach Hause eingeladen, um zu sehen wo sie wohnt und wir haben gemeinsam einen Gemüseauflauf gekocht, der uns äußert gut gelungen ist (ich musste ausnutzen, dass sie einen Backofen hat, denn mir ist dieser Luxus nicht gegönnt). Danach waren wir wieder mal beim Österreicherstammtisch, welcher diese Woche jedoch von einer Horde Deutscher überrannt wurde und es weiß ja jeder, wie sehr ich Deutsche liebe... ähem... naja. Ich red mich da jetzt in nix rein..

Am Tag nach Donnerstag musste ich ganz früh aufstehen, um den 'EU Wirtschaftsclub' zu besuchen. Dies war so eine Art Frühstück mit Vortrag, der sich mit dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien zur EU befasste. Ich fand das ganze wirklich spannend, da man einen guten Einblick in die Abläufe bekam und der Vortragende das ganze auch wirklich interessant rübergebracht hat. Um 1 waren wir dann bei der Botschaft wählen, was viel netter war als bei uns, da Getränke, Chips und Kekse bereitgestellt wurden. Es zahlt sich also aus, zur Wahl ins Ausland zu fahren ;) Nach der Wahl hatten wir dann eine Besprechung und unsere Chefin (Ilse) hat uns alle auf thailändisches Bestellessen eingeladen (sehr lecker). Abends wollt ich dann mal früher heim und so, allerdings bin ich dann wieder mal am Place du Luxemburg hängen geblieben und war danach noch mit Regina und ihrer Mitbewohnerin Pommes essen (ja, schon wieder).


Wochenende:
Samstag war eine Schülergruppe bei uns im Büro und deshalb waren Regina, Ilse und ich da und haben ihnen neben einem lecker Frühstück mit Croissants und Pains au Chocolat auch einen Vortrag geboten. Ilse hat allgemein über das Verbindungsbüro gesprochen und Regina und ich haben die Möglichkeit Praktika und Studium im Ausland zu machen präsentiert. Dann haben wir noch kurz die Sonne in einem netten Park genossen und danach waren wir auf einem Charity-Fußballturnier: Kommission gegen Italienische Sänger (Kapitän: Eros Ramazotti).

Sonntag: Wahlparty - zig Österreicher warten gespannt vor 3 Bildschirmen auf die Ergebnisse. Ergebnis wie erwartet ungewohnt, gab viel zu trinken, einiges zu essen und ich hab mich gut amüsiert. Danach war ich wie erwartet beim berühmtesten Pommes-Stand Brüssels, aber habe statt Pommes 'Cheese Cracks' gegessen, auch lecker, auch fettig.
Schöne Woche, viel Stress, viel Spaß. Bis zur nächsten Woche. Würde mich in der Zwischenzeit über Einträge freuen.

Saturday, September 23, 2006

Besuch von Carmen

Ja, ja ... Ich weiß schon was ihr wahrscheinlich denken werdet: Die bekommt ja nur Besucher! Es ist auch so, im letzter Zeit hatte ich wirklich ein 'full house', was aber nett war.
Zur Erklärung: Matze ist noch immer da, da sein Praktikum in Köln erst am Montag beginnt und er spontan eine Woche länger geblieben ist. Und Carmen war von Dienstag bis Freitag hier.

Genauer Ablauf dieser Woche:

Am Montag waren Matze und ich bei einer Filmvorführung ("Freud euch" - Biographie über Sigmund Freud) im Wien-Haus. Der Film war ziemlich schlecht was Schnitt, Ton und die Bilder generell betrifft, also so eine typische Dokumentation. Da hat Matze echt schon bessere Filme gemacht (Beweis unter http://mnemonic.coderock.de/, aber Warnung: hat 53MB, also nur bei guter Bandbreite möglich). Was aber gut daran war: Nach dem Film gab es ein nettes Buffet (eher nicht für Vegetarier) mit Lachs und Kaviar und was weiß ich alles. Ich habe mich dann eher auf die Nachspeisen geschmissen.

Regina, die 2. Praktikantin im NÖ Verbindungsbüro war auch da und hat Matze von ihrer Konferenz am nächsten Tag erzählt. Irgendwie hat sie es dann geschafft, ihn dafür zu interessieren, also ist Matze am Dienstag mit ihr zur Medienkonferenz gegangen. Der hauptsächliche Grund war, dass bei der Ankunft um 10 schon ein Frühstück angesetzt war, um 12 hat dann eine Kaffeepause gefolgt und um 1 gab es dann Mittagessen. Somit war Matze für diesen Tag mit Essen versorgt.

Außerdem ist dann wie schon erwähnt, Carmen angekommen.


Mit ihr waren wir am Stammtisch der deutschsprachigen Praktikanten, dort haben wir Carmen die 'belgischen Pommes' vorgestellt und uns blieb auch nichts anderes übrig, als wieder welche zu essen.

Mittwoch war mein "Umzugstag", denn da bin ich ins größere Zimmer umgezogen:


Wirklich angenehm, sich im Zimmer auch bewegen zu können, das kann was. Bin sehr zufrieden.
Danach hatten wir dann noch Waschtag: Wir sind zu dritt voll beladen in den Waschsalon gegangen und haben uns das Warten mit Lesen und Sudokus vertrieben.

Der Donnerstag - der Österreicherstammtischtag - wurde seinem Namen entsprechend verbracht. Dieser Stammtisch ist nicht wie der Stammtisch der deutschsprachigen Praktikanten immer im selben Lokal, sondern ändert jede Woche den Ort seines Stattfindens. Dies wird den Leuten per Mail mitgeteilt. Dieses Mal wurde er in einem Lokal geplant, das leider bereits bankrott war oder so ähnlich - zumindest zu vermieten - und deshalb wurde durch einen Zettel an der Tür der neue Standort mitgeteilt. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten haben genug Leute das neue Lokal gefunden und es war wieder ganz nett.

Am Freitag hatte ich eine Konferenz zum Thema "Publicly Subsidized Employment", welche v.a. von österreichischen Praktikanten besucht war. Das Essen war ganz gut, das Thema war mittel und zum Schluss waren nur noch 5! Leute dort, die nicht zum Veranstaltungsteam gehörten. Abends waren wir dann wieder am Place du Luxembourg bei der Happy Hour (war wieder sehr voll), das ist so ein 'after work Treffen', das v.a. am Freitag gut besucht ist. Der Platz befindet sich direkt vor dem Europäischen Parlament und deshalb sind viele Leute, die dort arbeiten, vertreten. Danach waren wir dann - wieder mal - Pommes Essen.


Zum Wochenende: Eher entspannt. Am Samstag waren wir bei einer Party von Toni - einer Norwegerin, die ein Praktikum in einem Hotel in Brüssel macht. Wir haben vorher bei ihr was getrunken und sind dann um 1 in den Havana Club gegangen. Dort war es sehr voll und heiß, die Musik war nur mittel, aber wir haben trotzdem getanzt und hatten daher unseren Spaß. Danach waren wir dann noch bei Quick (Fast Food Kette), um uns für den LANGEN Heimweg zu stärken. Nach fast einer Stunde 'Gegehe' sind wir dann ins Bett gefallen.
Heute (Sonntag) hat Matze sich verabschiedet und ist wieder zurück in Köln und ich bin ganz allein :(

Sunday, September 17, 2006

Besuch von Matze

Ja, das war wirklich ein fliegender Besucherwechsel. Letzen Sonntag hat Isa mich am Morgen verlassen und statt ihr ist Matze am Abend angekommen. Am Montag waren wir dann gleich mal beim Atomium, haben im Park davor ein Picknick genossen

und sind dann weiter zum Sacre Coer.

Am Mittwoch waren wir dann anlässlich Matzes Geburtstags richtige Belgische Pommes essen und danach noch Sekt trinken. Donnerstags war ich bei meiner ersten arbeitstechnischen Veranstaltung: einer Podiumsdiskussion zum Thema "Weinmarktordnung", danach gab es noch eine Weinverkostung und kleine Häppchen zu essen. Danach habe ich mit 2 Kärntnern, die ich dort kennen gelernt habe, Matze abgeholt und wir sind zum Österreicherstammtisch gegangen.

Am Freitag habe ich dann früher zu arbeiten aufgehört und bin mit Matze nach Leuven gefahren, was 30 min außerhalb von Brüssel liegt. Es ist eine kleine liebe Stadt, die aber nicht allzu viel zu bieten hat. Einen lustigen Jahrmarkt gab es dort und sonst ganz nette Straßen und Gebäude. Nach der Rückkehr in Brüssel haben wir uns noch dazu entschieden, auf ein "Mini-Festival" zu gehen. Dort spielten 5 Bands und wir haben uns eine angehört, die ganz okay war.

Aber jetzt kommt's:
Am Samstagmorgen sind wir ohne irgendwas zu planen nach Amsterdam gefahren.

Wir hatten keinen Stadtplan, kein Quartier reserviert und nicht mal eine Straßenkarte (was auch das ganze Wochenende über so blieb). Mittags sind wir also angekommen, waren von der Schlange bei der Touristeninfo so abgeschreckt, dass wir uns allein auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht haben. Da uns aber ein Wochenende voll mit "Gelaufe" zu anstrengend gewesen wäre, haben wir uns Räder gemietet (was übrigens die beste Entscheidung ever war). Nach einigen Anlaufschwierigkeiten haben wir dann so ziemlich die letzten Betten in einer Jugendherberge bekommen und konnten uns auf unsere Erkundungstour machen. Wir sind also mit unseren Bikes herumgeradelt und einfach nur wirr durch alle Straßen gefahren. Die Annahme, dass wir uns mit der Zeit schon auskennen würden, hat sich leider nicht bestätigt. D.h. Wir haben so ziemlich alles von der Stadt gesehen, können aber nichts auf einer Karte wieder finden oder zuordnen. Das Radfahren war aber so lässig, überhaupt nicht anstrengend und man kommt einfach so viel schneller voran als sonst.

Abends waren wir dann im Rotlichtviertel, das war wirklich interessant. Leute gehen da mit ihren Kindern durch und die Frauen präsentieren sich in Unterwäsche in ihren kleinen Kämmerchen hinter Glastüren. Dann wollten wir heimfahren, was wir uns aber leichter vorgestellt hatten als es im Endeffekt war: insgesamt haben wir eine volle Stunde und ca. fünf oder mehr Wegbeschreibungen gebraucht um die Jugendherberge wieder zu finden.

Heute (Sonntag) sind wir dann weiter mit unseren Fahrrädern herumgefahren und haben tatsächlich noch neue Ecken von Amsterdam entdeckt. Parks, sündteure Einkaufsstraßen und Villenviertel. Außerdem waren wir noch in einigen netten Designergewand- und Möbelgeschäften. Nachdem wir dann nicht mehr wussten, was wir eigentlich nicht gesehen haben, haben wir uns einfach einer (Touristen-)famile an die Fersen geheftet und die eine Weile lang verfolgt. Alles in allem: Amsterdam ist wirklich toll und ich glaube da lässt es sich leben.

Saturday, September 09, 2006

Besuch von Isa


Zu den letzten Tagen:

Wie der Titel schon ahnen lässt, hatte ich seit Dienstag Besuch von ... Isa.


Gleich zur Einstimmung waren wir am Abend beim Stammtisch der deutschsprachigen Prakikanten, welcher wirklich gut besucht war (sicher 40 Leute).
Dann waren wir am Mittwoch auf einer hardcore Museentour: Königspalast, Museum der modernen Kunst und das Musikmuseum standen auf dem Programm und das alles an einem Nachmittag. Wie man sich vorstellen kann, sind wir danach ins Bett gefallen.
Donnerstags haben wir dann aber gestärkt wieder am Abendprogramm teilgenommen und den Stammtisch der österreichischen Prakikanten besucht, wo wir uns auch gleich mit ein paar Leuten für Freitag zur Happy Hour am Place du Luxembourg verabredet haben.

Claudia, Manuela und Stephan

Es mag nun so scheinen, als ob ich nur weggehen würde, aber dem ist nicht so! Natürlich arbeite ich davor auch immer ganz brav und dann gibt es ja noch das reisen: Heute waren wir nämlich in dem lieben Städtchen Brügge (ca. 1 Stunde Zugfahrt von Brüssel). Mein Bruder hat ja nach InterRail schon davon geschwärm und deshalb hatte ich schon hohe Erwartungen. Diese wurden aber auch voll und ganz erfüllt und ich glaube sogar übertroffen. Brügge ist wirklich eine ganz liebe Stadt mit vielen Kanälen, wunderschönen Häusern und jeder Menge Shoppingmöglichkeiten, v.a. auch für kulinarische Leckereien.

Brügge

So, das war es mal für diese Woche. Hier gibt es noch neue Fotos zu Brüssel allgemein. Ganz liebe Grüße in die Heimat.

Sunday, September 03, 2006

Der erste Eindruck


Wie ist Brüssel?

Mein erster Eindruck war in etwa so:

Brüssel = englische Vorstadt mit französischem Flair, durchzogen von Kreisverkehren


Dazu wäre noch hinzuzufügen, dass Brüssel eine wirklich schöne Stadt ist und sie mir sehr gut gefällt. Es gibt so viele liebe kleine Gassen mit Kaffeehäusern und Restaurants und ... Schokogeschäften (welche mir vielleicht noch zum Verhängnis werden könnten). Die Innenstadt ist eher klein und man findet sich schnell zurecht. Am meisten fasziniert mich jedoch der Grand'Place, welcher unter anderem das Rathaus beheimatet. Dieser Platz ist durch vier kleine Gassen, jeweils an den Ecken, zu erreichen und ansonsten von alten, hübschen Häusern umrandet. Eines dieser beeindruckenden Fotos sieht man oben im Bild, obwohl einzelne Fotos den wahren Eindruck, den dieser Platz erweckt, nicht widerspiegeln können. Das muss man einfach selber erleben ...
Im Gegensatz dazu war der Mannequin Pis etwas enttäuschen: Zwischen zwei Hauswänden, in die Ecke gedrängt, umrahmt von einem Tor, mit Blumen geschmückt, steht das kleine Männlein (mit der Betonung auf klein!) da, und nicht wie erwartet nackt, sondern in einer roten Robe mit Medaillon und Hut beschmückt. Etwas lächerlich, wenn man mich fragt, aber was soll's.

Einige Bemerkungen zu meiner Wohnung (einfach auf Wohnung klicken und dann öffnet sich ein Fenster mit den Bildern, das geht übrigens auch bei allen anderen Wörtern, die grün geschrieben sind, wie Brüssel oder Arbeit):

Mein Zimmer ist winzig, also ca. 2m x 3,50m mit einer Dachschräge. Werde aber in drei Wochen in das Zimmer neben meinem ziehen, das etwas größer ist. Sonst ist die Wohnung auch okay, mit einem Wohn-/Esszimmer, einer kleinen Küche und einem kleinen Bad. Sie befindet sich im 3. Stock, d.h. täglich 60 Stufen rauf und runter laufen. Die Gegend und v.a. meine Straße ist sehr nett. Mitbewohner habe ich zwei, wobei eine bald ausziehen wird und die/der andere erst einzieht.

In der Arbeit:

Das Büro ist schön, bin in einem Raum mit der anderen Praktikantin gemeinsam. Die Kollegen sind wirklich nett und die Arbeit klingt sehr interessant. Ich habe auch schon ein Projekt zugeteilt bekommen, in dem es um eine Veranstaltung geht, in der alle Donauregionen vertreten sein werden und wobei wir das Land NÖ vertreten werden.