Alex in Brüssel

Sunday, September 17, 2006

Besuch von Matze

Ja, das war wirklich ein fliegender Besucherwechsel. Letzen Sonntag hat Isa mich am Morgen verlassen und statt ihr ist Matze am Abend angekommen. Am Montag waren wir dann gleich mal beim Atomium, haben im Park davor ein Picknick genossen

und sind dann weiter zum Sacre Coer.

Am Mittwoch waren wir dann anlässlich Matzes Geburtstags richtige Belgische Pommes essen und danach noch Sekt trinken. Donnerstags war ich bei meiner ersten arbeitstechnischen Veranstaltung: einer Podiumsdiskussion zum Thema "Weinmarktordnung", danach gab es noch eine Weinverkostung und kleine Häppchen zu essen. Danach habe ich mit 2 Kärntnern, die ich dort kennen gelernt habe, Matze abgeholt und wir sind zum Österreicherstammtisch gegangen.

Am Freitag habe ich dann früher zu arbeiten aufgehört und bin mit Matze nach Leuven gefahren, was 30 min außerhalb von Brüssel liegt. Es ist eine kleine liebe Stadt, die aber nicht allzu viel zu bieten hat. Einen lustigen Jahrmarkt gab es dort und sonst ganz nette Straßen und Gebäude. Nach der Rückkehr in Brüssel haben wir uns noch dazu entschieden, auf ein "Mini-Festival" zu gehen. Dort spielten 5 Bands und wir haben uns eine angehört, die ganz okay war.

Aber jetzt kommt's:
Am Samstagmorgen sind wir ohne irgendwas zu planen nach Amsterdam gefahren.

Wir hatten keinen Stadtplan, kein Quartier reserviert und nicht mal eine Straßenkarte (was auch das ganze Wochenende über so blieb). Mittags sind wir also angekommen, waren von der Schlange bei der Touristeninfo so abgeschreckt, dass wir uns allein auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht haben. Da uns aber ein Wochenende voll mit "Gelaufe" zu anstrengend gewesen wäre, haben wir uns Räder gemietet (was übrigens die beste Entscheidung ever war). Nach einigen Anlaufschwierigkeiten haben wir dann so ziemlich die letzten Betten in einer Jugendherberge bekommen und konnten uns auf unsere Erkundungstour machen. Wir sind also mit unseren Bikes herumgeradelt und einfach nur wirr durch alle Straßen gefahren. Die Annahme, dass wir uns mit der Zeit schon auskennen würden, hat sich leider nicht bestätigt. D.h. Wir haben so ziemlich alles von der Stadt gesehen, können aber nichts auf einer Karte wieder finden oder zuordnen. Das Radfahren war aber so lässig, überhaupt nicht anstrengend und man kommt einfach so viel schneller voran als sonst.

Abends waren wir dann im Rotlichtviertel, das war wirklich interessant. Leute gehen da mit ihren Kindern durch und die Frauen präsentieren sich in Unterwäsche in ihren kleinen Kämmerchen hinter Glastüren. Dann wollten wir heimfahren, was wir uns aber leichter vorgestellt hatten als es im Endeffekt war: insgesamt haben wir eine volle Stunde und ca. fünf oder mehr Wegbeschreibungen gebraucht um die Jugendherberge wieder zu finden.

Heute (Sonntag) sind wir dann weiter mit unseren Fahrrädern herumgefahren und haben tatsächlich noch neue Ecken von Amsterdam entdeckt. Parks, sündteure Einkaufsstraßen und Villenviertel. Außerdem waren wir noch in einigen netten Designergewand- und Möbelgeschäften. Nachdem wir dann nicht mehr wussten, was wir eigentlich nicht gesehen haben, haben wir uns einfach einer (Touristen-)famile an die Fersen geheftet und die eine Weile lang verfolgt. Alles in allem: Amsterdam ist wirklich toll und ich glaube da lässt es sich leben.

1 Comments:

At 22 September, 2006 14:27, Anonymous Anonymous said...

hola alex!!

so habs finally auf deine homepage geschafft!ziemlich cool, wirklich!!
hört sich ja an als hättest du wirklich eine tolle zeit in brüssel.vergönn ich dir, bin aber schon ein bisschen neidig! :)

spontane reisen, wie dein trip nach amsterdam, sind meiner meinung nach besonders cool.
sind halt oft irgendwie spannender, als trips bei denen eh schon alles im vorraus geplant wurde. (obwohl wir beide wissen, dass das auch seine vorteile hat!haha)

als ich in amsterdam war(interrail), war ich schon erstmal auch von dem unheimlichen drogenkonsum überrascht. natürlich ist das kein geheimnis und amsterdam ist dafür ja auch weltweit bekannt, aber dass man selbst schon alleine von dem herumquallmenden rauch auf dem campingplatz high wird, das hätte cih mir dann doch nicht gedacht!

naja,
enjoy your time in brüssel!!

hasta luego,
max

 

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